2. Türchen: Quittenbrot


Zutaten

2 kg Quitten

200 ml Wasser

1 Zitrone, Saft und Abrieb

0,75 g Zucker pro 1g Quittenmark

(Also für 1 kg Quittenmark 750 g Zucker)

So geht’s:

Den pelzigen Belag von den Quitten abreiben (falls nicht bereits vom Händler gemacht), aber nicht schälen. Quitten vierteln, Stielansätze und Kerngehäuse entfernen, diese im Wasser aufkochen und ca. 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Dann Stielansätze und Kerngehäuse entfernen und die in Stücke geschnittenen Quitten mit dem Sud übergießen. Zusammen mit Zitronenabrieb und Saft gute 30 Minuten weich dünsten. Alles mit dem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Das gewonnene Mark wiegen und mit der entsprechenden Menge Zucker nochmals einkochen (nicht zu lange, sonst wird die Masse dunkel), auf ein Blech streichen und mindestens zwei Tage bei Raumtemperatur trocknen lassen, zwischendurch wenden. Das Quittenbrot in Stücke schneiden und in Zucker wälzen.

Tipp: Da Quitten viel Pektin enthalten, braucht man keinen Gelierzucker. Wer das Brot etwas fester mag oder weniger lang warten möchte, kann Pektin zugeben oder 3 zu 1 Gelierzucker.

Man kann die kleinen Quadrate als Süßigkeit zwischendurch oder zum Tee oder Kaffee naschen. Darüber hinaus passt es prima zu einem Weihnachtsmenü und kann zu Käse oder Gemüse gereicht werden. Man kann es auch schmelzen und zum Glasieren von Kuchen oder Tartes verwenden. Als besonderer Akzent zu Fleisch: auf dem heißen Gericht schmilzt es langsam und gibt Süße und Fruchtigkeit an das Gericht ab. Wenn man es so verwenden möchte am Besten grössere Stücke trocknen und nicht in Zucker wälzen.

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